Warum Wald?

Kinder brauchen Elementares: Wasser, Dreck, Gebüsche, Spielraum, Stille und Zeit. Dies fördert die emotionale Stabilität, Konzentrationsfähigkeit, Ausgeglichenheit und das Selbstvertrauen sowie die Umsicht mit der Natur. Die Kinder „konsumieren“ nicht, sondern sind selbst kreativ. Sie lernen, sich auf neue Situationen einzustellen und Lösungen zu finden – alleine oder in der Gruppe.
Im Wald erleben die Kinder den Wechsel der Jahreszeiten im wahrsten Sinne des Wortes „hautnah“.

Im Waldkindergarten ist der Bewegungs- und Aktionsraum bedeutend größer als in geschlossenen Räumen. Folglich kann der natürliche Spiel- und Bewegungsdrang, den Kinder in diesem Alter haben, ungehindert ausgelebt werden. Der Wald bietet viel Platz zum Tanzen, Laufen, Springen, Spielen, Verstecken, Matschen u. v. m.. Aber nicht nur die Grobmotorik kann im Modell des Waldkindergartens besser entwickelt werden, auch die Bildung feinmotorischer Fähigkeiten kommt im Waldkindergarten nicht zu kurz. Die natürliche Umgebung trägt maßgeblich zum körperlichen und seelischen Wohlbefinden der Kinder bei. Das Immunsystem wird durch den Aufenthalt in der frischen Luft gestärkt. Waldkindergartenkinder erkranken seltener an Erkältungen als im Regelkindergarte n, wo sie sich oftmals in Überhitzten Räumen aufhalten (GAMILLSCHEG 1987). Durch die Weite des Raumes können aufgestaute Aggressionen besser abgebaut werden. Dies kommt nicht nur hyperaktiven Kindern zu gute. Die Kinder entwickeln ein positives Verhältnis zur Natur. Sie erfahren den Wald als etwas einmaliges, das es besonders zu schätzen gilt. Hier wird bereits der Grundstein gelegt für einen verantwortungsbewussten Umgang in und mit der Natur im Erwachsenenalter. (Waldkindergärten NRW)

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